Tipps zur Baufinanzierung

Um die Baufinanzierung auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten auf sichere Füße zu stellen, ist oftmals nur die Berücksichtigung wichtiger Tipps erforderlich. So liegen Hypothekenzinsen derzeit bei einer Höhe von ca. 5 Prozent, sind aber hinsichtlich der Bonität der Kreditnehmer variabel. Nach Angebotseinholung bei der Hausbank sind auf dieser Basis gute Vergleiche bei anderen Kreditinstituten möglich.

Die Auswahl zwischen variabler und fester Zinsbindung hängt von der Dauer der Darlehenstilgung ab, die generell bei ca. 30 Jahren liegt. Monatliche Belastungen sollten bei einer Kredithöhe von 150.000 Euro bei durchschnittlichen 800 bis 900 Euro angesetzt werden.

Lebensversicherungen sollten aufgrund von Verlusten nicht aufgelöst werden und weiterhin der Altersabsicherung zugerechnet werden. Auch Wertpapiere können der Finanzierung dienlich sein und durch einen Depotcheck möglicherweise mit eingeplant werden.

Der Ablauf der Zinsbindung kann durch ein Forwarddarlehen oder eine von der Bank angebotene Verlängerung der Zinsbindung abgefangen werden.

Grundsätzlich ist auch mit etwa Mitte 50 und ohne vorhandenes Eigenkapital bei entsprechendem sicheren Einkommen noch eine hundertprozentige Finanzierung von Eigentum über eine Bank möglich. Obwohl eigengenutzte Immobilien nicht steuerlich geltend gemacht werden können, sollte der Steuerberater beratend aufgesucht werden, um Vorteile geltend zu machen.

Bei der Altersvorsorge durch Ankauf einer vermieteten Immobilie sollte mit dem Steuerberater die Alternative des Wertpapierdepots in Erwägung gezogen werden, der die Renditen sehr gut vergleichen kann. Auch ein Darlehen mit langjähriger Zinsfestschreibung kann nach sechsmonatiger Kündigungsfrist vorzeitig abgelöst werden.